Am vergangenen Samstag besuchten die Mitglieder der Pockauer Jugendfeuerwehr die Landesfeuerwehr- und Katastrophenschutzschule in Nardt. Sie ist die zentrale Ausbildungsstätte für alle Feuerwehrangehörigen in Sachsen. Ebenso ausgebildet werden Angehörige von privaten Hilfsorganisationen sowie Bedienstete der Aufgabenträger, die mit Brandschutz-, Rettungsdienst- oder Katastrophenschutzaufgaben betraut sind.
Nach der zweistündigen Anreise, welche am frühen Morgen begann, wurde man herzlich willkommen geheißen. In der gesamten Aufenthaltszeit gab es viel zu sehen. Dazu gehörten u.a. die Schulungs- und Seminarräume, die Kantine, die Unterkünfte und die Fahrzeughallen. Um auch die körperliche Fitness zu trainieren, befindet sich neben dem Schulgebäude ein großer Sportplatz mit Laufbahn und zahlreichen Freizeitmöglichkeiten.
Auch der Rundgang über das Ausbildungsgelände war natürlich sehr spannend. Hier befinden sich verschiedene bauliche Anlagen und Gebäude um Einsatzszenarien möglichst realitätsnah nachbilden und durchführen zu können. Übungen und Löschangriffe in Treppenräumen oder im Kellergeschoss sind somit möglich. Eine Bahnanlage mit Bahnsteig, Schrankenanlage, Oberleitung und Tankwagen ermöglicht das Üben der Vorgehensweise nach Bahnunfällen und Gefahrgutaustritten. Für Ausbildungen der Technischen Hilfeleistung sowie für ABC- Einsätze stehen mehrere Übungshallen zur Verfügung.
Im Brandsimulationscontainer wird die Brandbekämpfung unter heißen Bedingungen geübt. In einer Atemschutzübungsstrecke wird das physische Leistungsvermögen der Lehrgangsteilnehmer getestet. Am großen Übungsturm lässt sich das Abseilen von Personen, das Arbeiten mit tragbaren Leitern und die Ausbildung von Drehleitermaschinisten bestens durchführen. Rund 40 Feuerwehrfahrzeuge stehen für eine praxisnahe Ausbildung an der Landesfeuerwehrschule zur Verfügung. Nach einem Vormittag vieler neuer Eindrücke und einem ausgiebigen Mittagessen im Anschluss, ging es wieder zurück nach Pockau.
Ein Dank gilt an dieser Stelle der Feuerwehr Görsdorf, welche diesen Ausflug mit ihrem Mannschaftstransportwagen unterstützte. Ebenso gilt ein großes Dankeschön dem Autohaus „Auto Morgenstern GmbH“ in Marienberg für die Bereitstellung eines Kleinbusses.
Fotos: JF Pockau













